• eingetragen am: 25.08.2017 um 11:59 Uhr, Alter: 1 Jahr(e)
  • Kategorie: Lokalpolitik
  • "Das Herz muß Hände haben und wehe, die Hände haben kein Herz"

    Reha-Aktionstag in Halle - Reges Treiben auf dem Marktplatz - Informationen zu Rückkehr nach Rehabilitation in Alltag und Beruf


    Infoflyer zum 14. Reha-Aktionstag in Halle

    Infos zum Rehasport

    Dicht umringt Stand der Saaleschule, daneben Rene Huth vom Sozialen Senioren Betreuungs- und Pflegeverein 2013 e.V. und "Hobbykoch" dank Ausrüstung vom Küchenstudio Gerd Micheel

    Arbeitstherapie demonstriert am Skelett-Modell

    Ergotherapeut Ralf Zörkler macht's vor: So muß der Nagel eingeschlagen werden

    Großen Herausforderungen stellt sich die SBH Südost GmbH

    Ein Blickfang: Aufsteller der Diakonie

    Marktblick auf einen Teil der Infostände und Angebote zum Reha-Aktionstag 2017

    AWO Halle informiert

    Evangelische Stadtmission mit ihrer Behindertenwerkstatt in Johannashall machen auf ihr Vorhaben am 01. September aufmerksam: "Rock an der Halde"

    "Reha vor Pflege" ist der 14. Aktionstag überschrieben, der heute auf Halles Markt regen Zuspruch fand. Ziel ist die Information von Betroffenen und Angehörigen über die Möglichkeiten einer guten Rehabilitation sowie die Förderung und Begleitung bei Rückkehr in den Alltag oder Beruf. Dafür haben sich viele Partner eingefunden, die ihre Angebote präsentieren.

    Die verschiedenen Beratungsstellen und Reha-Einrichtungen zeigen, wie medizinische, berufliche oder soziale Rehabilitation chronisch Kranken und Behinderten hilft, am gesellschaftliche Leben teilzunehmen.

    "Das Herz muß Hände haben und wehe, die Hände haben kein Herz" heißt es beim Sozialen Senioren Betreuungs- und Pflegeverein 2013 e.V., der nicht nur Informationen anbot, sondern durch Unterstützung vom Küchenstudio Gerd Micheel Leckeres aus dem Wok.

    Zum Zuschauen und Mitmachen lud Ergotherapeut Ralf Zörkler ein, der vormachte, wie Nägel in einen Balken zu schlagen sind. Aber sein Angebot zur Arbeitstherapie umfaßt auch Informationen zum Beruflichen Eingliederungsmanagement. Darüber sowie zu weiteren Möglichkeiten zum Thema "Berufswelt für Menschen mit Einschränkungen" gab es auch reichlich Material beim Infostand vom Landesverwaltungsamt.

    Ganz praktische Hinweise gab es auch von der SBH Südost GmbH, die sich insbesondere für Integrationschancen von Langzeitarbeitslosen mit multiplen Vermittlungshemmnissen kümmert. Dazu kommen Projekte für Jugendliche ohne Schul- oder Berufsabschluß, die aber über Grundkenntnisse verfügen und eine zweite Chance brauchen.

    "Jobbrücke Sport", ein Projekt zur Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Handicap, heißt ein gemeinsames Vorhaben vom Stadtsportbund Halle, Bundesagentur für Arbeit und Jobcenter. Weitere Möglichkeiten zur Information boten auch die AWO Halle, die Firma Papenburg, die Halleschen Saalebulls, die Saaleschule Halle, die Diakonie, die Werkstadt Johannashall der Evangelischen Stadtmission oder Rehasportvereine zum Thema Sport und Prävention.

    Die Botschaft des Tages lautete:

    - Reha ist unverzichtbar

    - Reha ist ganzheitlich

    - Reha rechnet sich

    - Reha ist generationengerecht

    - Reha vernetzt sich

    - Reha ist qualitätsgeprüft