• eingetragen am: 27.11.2017 um 14:15 Uhr, Alter: 14 Tag(e)
  • Kategorie: Landespolitik
  • 29 Mio. Euro für Spitzenforschung an Universitäten Halle und Magdeburg


    Erfolg auf ganzer Linie für Spitzenforschung in Sachsen-Anhalt: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat am Freitag die Förderung aller drei beantragten Sonderforschungsbereiche (SFB) der Universitäten Magdeburg und Halle bewilligt. Damit verbunden sind Zuwendungen von insgesamt 29 Millionen Euro für die Jahre 2018-2021. Im Mittelpunkt steht die Forschung zum Immunsystem (SFB 854; Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg; 10,5 Mio. Euro; dritte Förderperiode), zur „Grünen Chemie“ (SFB Transregio 63; Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg; 9,3 Mio. Euro; dritte Förderperiode) sowie zur magnetischen Datenspeicherung (SFB Transregio 227; Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; 9,2 Mio. Euro; erste Förderperiode).
     
    Dazu sagte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann: „Das positive Votum der DFG ist ein großartiger Erfolg der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wie auch für den Wissenschaftsstandort Sachsen-Anhalt. Das ist ein erstklassiger Beleg für die exzellente Forschung an unseren Universitäten, die sich im internationalen Wettbewerb befindet und weiter sichtbar bleibt.“ Zur weiteren DFG-Förderung des SFB 854 zum Immunsystem habe maßgeblich beigetragen, dass das Land im August dieses Jahres die Weichen für eine Sanierung des Tierlabors der Universität Magdeburg gestellt hat. „Wer Spitzenforschung will, muss dafür die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen. Dies ist geschehen – und auch weiterhin Verpflichtung unserer Politik“, sagte Minister Willingmann.
     
    Weitere Informationen zu den Sonderforschungsbereichen:
    SFB 854 „Molecular Organization of Cellular Communication within the Immune System“ der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg: www.sfb854.de.
     
    SFB Transregio 63 „InPROMPT – Integrierte chemische Prozesse in flüssigen Mehrphasensystemen“ der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, der TU Dortmund und der TU Berlin: www.inprompt.tu-berlin.de/index.php?id=17&L=1.
     
    SFB Transregio 227 „Ultrafast Spin Dynamics“ der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der FU Berlin: Für neue magnetische Verfahren zur Datenspeicherung sollen extrem schnelle spindynamische Prozesse im Femtosekundenbereich (= 0,000 000 000 000 001 Sekunden) erforscht werden.

    Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung - Pressemitteilung Nr.: 093/2017