• eingetragen am: 20.12.2017 um 12:11 Uhr, Alter: 120 Tag(e)
  • Kategorie: Landespolitik
  • Aufbruch in die Gigabit-Gesellschaft / Landesregierung beschließt Digitale Agenda für das Land Sachsen-Anhalt


    Die Landesregierung hat am Dienstag bei ihrer Kabinettsitzung in Magdeburg die Digitale Agenda für das Land Sachsen-Anhalt beschlossen. „Die Agenda ist ehrgeizig, sie ist innovativ – sie ist für uns der zentrale Leitfaden, um unser Land im digitalen Zeitalter modern und zukunftsfest aufzustellen“, erklärte Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann. Nun werde es darum gehen, die in der Agenda beschriebenen Vorhaben schrittweise und zügig umzusetzen.

     

    Die wichtigsten strategischen Ziele finden sich in einem Zehn-Punkte-Plan wieder, der der Agenda vorangestellt ist (siehe Anlage). Vorgesehen ist etwa der flächendeckende Glasfaserausbau bis zum Jahr 2030, der Aufbau von Netzwerken und Kompetenzzentren für Unternehmen, die arbeitnehmerfreundliche Gestaltung der digitalen Arbeitswelt, die digitale Transformation von Schulen und Hochschulen, der Aufbau intelligenter Verkehrssysteme und die Fortentwicklung der öffentlichen Verwaltung zum digitalen Dienstleister.

     

    Um die Vorhaben der Digitalen Agenda zu verwirklichen, sind im Land erhebliche Investitionen erforderlich. Allein bis zum Ende der Legislaturperiode im Jahr 2021 wird das Land nach einer ersten Schätzung rund 600 Millionen Euro aufwenden müssen, etwa 300 Millionen Euro werden allein in den Breitbandausbau fließen. 460 Millionen Euro sind bereits durch den Landeshaushalt sowie durch Mittel des Bundes und der EU abgedeckt. Dementsprechend bleibt eine Lücke von 140 Millionen Euro, die noch geschlossen werden muss. Willingmann ist jedoch optimistisch: „Es handelt sich hier um essentielle Investitionen der Daseinsvorsorge und der Zukunftssicherung unseres Landes. Gemeinsam mit Bund und EU muss uns deren Finanzierung gelingen.“

    Den Zehn-Punkte-Plan der Digitalen Agendafinden Sie hier

    Quelle: Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 763/2017