• eingetragen am: 19.01.2018 um 12:38 Uhr, Alter: 274 Tag(e)
  • Kategorie: Landespolitik
  • Einzahlungen aus der Grundsteuer B stiegen 2016 in Sachsen-Anhalt um fast 4,7 Millionen EUR


    Die Gemeinden des Landes Sachsen-Anhalt verbuchten im Jahr 2016 laut Kassenstatistik Einzahlungen aus der Grundsteuer B in Höhe von 227,8 Millionen EUR. Im Vorjahr betrugen diese 223,1 Millionen EUR. Damit standen den Gemeinden fast 4,7 Millio­nen EUR mehr zur Verfügung. 

    Grundsteuern sind eine wichtige Einnahmequelle für die Gemeinden, teilt das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mit. Die Grundsteuer B wird auf alle bebauten und unbebauten Grundstücke erhoben, einschließlich Wohnungen und Gebäude, die nicht zur Grundsteuer A herangezogen werden. Grundsteuer A pflichtig sind Betriebe der Land- und Forstwirtschaft mit deren land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen. 

    Regional ergab sich ein differenziertes Bild in der Verteilung der Einzahlungen aus der Grundsteuer B. Mit 67 Millionen EUR hatten die 3 kreisfreien Städte im Jahr 2016 einen Anteil von 29 Prozent. Die Landeshauptstadt Magdeburg nahm 31 Millionen EUR ein, die Stadt Halle (Saale) 25 Millionen EUR und die Stadt
    Dessau-Roßlau 11 Millionen EUR. Pro Einwohner standen Dessau-Roßlau mit 136 EUR und Magdeburg mit 132 EUR ähnliche Beträge zur Verfügung. Deutlich weniger waren es in der Stadt Halle (Saale). Hier wurden 104 EUR je Einwohner vereinnahmt.

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