• eingetragen am: 21.03.2018 um 09:08 Uhr, Alter: 365 Tag(e)
  • Kategorie: Lokalpolitik
  • CDU-FDP-Fraktion besucht Tierschutz-Verein


    Die Ehrenamtlichen vom Tierschutz Halle e.V. hatten am Montag politischen Besuch. Die CDU-FDP-Stadtratsfraktion hat dort ihre Fraktionssitzung abgehalten.

    Dabei informierten sie sich über abgeschlossene und anstehende Baumaßnahmen, die ausschließlich über Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert werden. Anschließend skizzierten die Mitarbeiter die Arbeit und beschrieben insbesondere die Kapazitätsmängel im städtischen Tierheim. Weil es dort zu wenig Platz gibt, nehmen die ehrenamtlichen Vereine mehr Tiere auf, müssen die Kosten jedoch selbst tragen. Unterstützung erhalten die Vereine von der Stadt Halle momentan nur im Bereich der Kastration. Die Ehrenamtlichen wiesen darauf hin, dass sie sich eine bessere finanzielle Ausgestaltung der Vereine wünschen. In der nahen Zukunft möchte der Verein das städtische Tierheim weiter unterstützen und langfristig die Straßenkatzenpopulation senken. Ferner bestätigte der Tierschutz Halle e.V., sich auch zukünftig im Bereich der Bildungsarbeit für Kinder und Jugendliche zu engagieren. Helfen könnte ein Antrag der SPD. Diese will 2019 eine mit 40.000 Euro unterlegte Richtlinie zur Förderung des Tierschutzes in freier Trägerschaft ins Leben rufen.

    Der Vorsitzende der Fraktion, Andreas Scholtyssek (CDU) erklärte dazu: „Die Überforderung des städtischen Tierheims macht deutlich, dass es die Kooperationen mit Vereinen braucht, um den anfallenden Problemen gerecht zu werden. Wenn Vereine einspringen, um das überfüllte Tierheim der Stadt zu entlasten, muss die Stadt das auch finanziell honorieren“

    Der Tierschutz Halle e.V. existiert seit 1990 und setzt sich für in Not geratene Tiere ein.
    Die CDU/FDP-Stadtratsfraktion erkennt, dass das Thema Tierschutz in der Stadt Halle grundsätzlich angegangen werden muss. Die bloße Forderung, eine Richtlinie über die Förderung zu erstellen, ist allerdings zu kurz gedacht und löst das tieferliegende Problem nicht. Die CDU/FDP-Stadtratsfraktion wird sich daher intensiv mit dem Thema auseinandersetzen.

    Quelle: dubisthalle.de