• eingetragen am: 05.06.2018 um 09:44 Uhr, Alter: 47 Tag(e)
  • Kategorie: Landespolitik
  • Freiraumgalerie und Kunststiftung in Halle sind „ausgezeichneter Ort“


    Am Montag wurden die 100 Preisträger der Auszeichnung „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ gekürt. Darunter ist auch das Projekt HEIMATSTIPENDIUM der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt sowie die Freiraumgalerie, die in Halle-Ost Fassaden gestaltet hat.

    Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank richten den Innovationswettbewerb seit 13 Jahren gemeinsam aus. Eine unabhängige Jury hat die Sieger unter knapp 1.500 eingereichten Bewerbungen ausgewählt.

    „Mit ihrer Aktion haben die Kreativen dem Stadtteil mehr als ein neues Gesicht gegeben. Sie setzen Impulse zur Entwicklung, stiften Identifikation und schaffen somit ein neues Gemeinschaftsgefühl der Menschen im Viertel“, heißt es zur Begründung der Jury zur Freiraumgalerie.

    Die Kunststiftung fördert die zeitgenössische Kunst in Sachsen-Anhalt. Mit dem Sonderförderprogramm HEIMATSTIPENDIUM der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt werden Museen und Künstler*innen zusammengebracht. Seit Oktober 2017 befassen sich neun Künstler*innen aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Grafik, Fotografie und Objektkunst für die Dauer eines Jahres mit den Beständen und Sammlungen von acht Museen. Sie erhalten den Zugang zu den Einrichtungen, Archiven und Depots sowie die Möglichkeit das kulturelle Erbe in ihrer künstlerischen Arbeit zu reflektieren. Die Ergebnisse ihrer künstlerischen Interventionen werden im September 2018 in den Museen gezeigt. „Die Museen im Bundesland Sachsen-Anhalt zeugen in ihrer Vielfalt von der einzigartigen Kultur-, Kunst- und Industriegeschichte der mitteldeutschen Region. Mit dem deutschlandweit einmaligen Heimatstipendium hat die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt seit 2017 neue Wege beschritten, um museale Einrichtungen im ländlichen Raum und deren zum Teil verborgene Schätze zusammen mit Künstlern in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Dass sie dafür nun mit einem Innovationspreis ausgezeichnet wurde, freut uns und zeigt wie wichtig die Identifikation mit der Region und dem damit verbundenen kulturellen Erbe auch für die Zeitgenossenschaft ist.“, so Staatsminister Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei und Kulturminister des Landes Sachsen-Anhalt.

    Quelle Bild und Text: ESEPPELT, dubisthalle.de