• eingetragen am: 10.10.2018 um 09:31 Uhr, Alter: 10 Tag(e)
  • Kategorie: Landespolitik
  • Reges Interesse am Bauhaus-Jubiläum in den USA/ Robra: Kulturelle und wirtschaftliche Beziehungen mit den USA pflegen


    Staats- und Kulturminister Rainer Robra ist mit einem positiven Fazit aus den USA zurückgekehrt. Dort war er vier Tage in Begleitung der Chefin der Stiftung Bauhaus Dessau, Dr. Claudia Perren, und des Geschäftsführers der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt (IMG), Thomas Einsfelder, um für das Bauhaus-Jubiläum 2019 und den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt zu werben.

     

    „In den USA ist der Standort Sachsen-Anhalt noch nicht so bekannt, wie wir uns das wünschen, deswegen ist es wichtig, dort an ausgewählten Orten präsent zu sein“, so Robra. In Chicago richtete das Land den Empfang anlässlich des Tages der Deutschen Einheit zusammen mit dem Generalkonsulat aus, zu dem rund 400 Gäste kamen. In seiner Rede betonte Robra die wichtige Rolle der USA bei der Wiedervereinigung und die intensiven historischen Verbindungen zwischen Sachsen-Anhalt und dem Raum Chicago, die bis heute Bestand haben.


    Der Besuch beim Goethe-Institut und beim Illinois Institute of Technology (IIT) stand ganz im Zeichen des Bauhaus-Jubiläums 2019. Mit Petra Roggel, der Leiterin des Goethe-Instituts, hat die deutsche Delegation die einzelnen Programmpunkte des Festjahres besprochen. Das Interesse daran sei gerade in Chicago sehr groß, bestätigte sie. Insgesamt wird es 2019 rund 50 Veranstaltungen im Raum Chicago dazu geben, nicht nur vom Institut allein, sondern auch von Forschungseinrichtungen und anderen Kulturträgern. Dazu zählt auch das IIT. Das dortige Institute of Design wurde 1937 von László Moholy-Nagy als New Bauhaus gegründet, nachdem er Deutschland verlassen musste. „Dort ist noch der Geist des Bauhauses zu spüren, Studenten transformieren diese Haltung in die heutige Zeit“ zeigt sich Robra beeindruckt.

     

    Der zweite Teil der Reise führte die Delegation nach Indianapolis. Dort eröffneten sie zusammen mit dem Goethe-Institut, BDI-Präsident Dieter Kempf und dem Gouverneur von Indiana, Eric Holcomb, das Deutschlandjahr in den USA. „Indianapolis hat eine reiche deutsche Vergangenheit, und noch heute gibt es starke Verbindungen nach Deutschland. Auf der Deutschlandmesse im Deutschen Haus war das Interesse an Sachsen-Anhalt sehr groß“, sagte Robra.

     

    Zum Abschluss nahmen die Besucher aus Sachsen-Anhalt zusammen mit 54 anderen Gruppen an der Deutschland-Parade der Organisatoren des Deutschlandjahres „Wunderbar together“ teil. „Ein schöner, farbenreicher Abschluss einer intensiven und lohnenswerten Reise. Jetzt kommt es zukünftig darauf an, die Verbindungen im kulturellen und wirtschaftlichen Bereich zu pflegen. Ein gutes deutsch-amerikanisches Verhältnis ist für beide Seiten in wirtschaftlicher wie politischer Hinsicht sehr wichtig“, erklärte Robra.

    Quelle: Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 540/2018