• eingetragen am: 17.09.2019 um 12:29 Uhr, Alter: 32 Tag(e)
  • Kategorie: Landespolitik
  • Erstes Projekt für ein Mehr an gesunder Bewegung im Land


    Magdeburg. Das Projekt „Bewegung in Kommune“, kurz BeiK, der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (LAGFA) Sachsen-Anhalt will mehr Bewegung in die Nachbarschaft bringen. Es ist das erste Projektvorhaben, welches das Landesforum Prävention in Sachsen-Anhalt im Bereich der kommunalen Gesundheitsförderung an den Start bringt. Im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt sind nun die Unterschriften unter der entsprechenden Vereinbarung geleistet worden.

    Projektziel ist es, dass qualifizierte Ehrenamtliche bedarfsorientierte Bewegungsangebote in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft absichern und so möglichst viele Menschen motivieren, aktiv zu sein. Das kann eine regelmäßige Bewegungstour für Alleinerziehende im Stadtpark, eine Tanzgruppe für Ältere im Nachbarschaftstreff oder ein Lernangebot für junge Menschen an der Tischtennisplatte im Quartier sein. Bevor das Projekt in der Fläche wirken kann, wird es an sechs Standorten getestet. So werden Engagierte ab 2020 Angebote in Wolfen-Nord, Wittenberg-West und in Stendal-Stadtsee unterbreiten. 2021 sollen Naumburg und die Gemeinden Hohe Börde und Südharz folgen. Im Anschluss an diese Erprobungszeit soll das Projekt auf Sachsen-Anhalt ausgeweitet werden.

    Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration: „Ein gesunder und aktiver Lebensstil verringert das Risiko vieler Erkrankungen. Wir freuen uns daher, dass sich im Rahmen des Präventionsgesetzes neue Möglichkeiten für Kooperationen ergeben. So können Engagement- und Gesundheitsförderung noch besser gekoppelt werden.“

    „Das Projekt bietet niedrigschwellige Zugänge für bewegungsfördernde Angebote in Kommunen und ist ein wichtiger Baustein unserer gemeinsamen Präventionsarbeit“, hebt Volker Schmeichel vom Verband der Ersatzkassen (vdek), stellvertretend für die das Projekt gemeinsam finanzierenden, gesetzlichen Krankenkassen (GKV) hervor.

    LAGFA-Geschäftsführer Uwe Lummitsch ergänzt: „Wir greifen mit dem Projekt die langjährigen Erfahrungen zur Stärkung einer engagierten Nachbarschaft auf und wollen sie in dem für uns neuen Handlungsfeld `Bewegung im Stadtteil` erproben. Wir hoffen auf eine breite Resonanz“

    Quelle: Pressemitteilung 66/19 des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt