• eingetragen am: 23.09.2019 um 15:15 Uhr, Alter: 26 Tag(e)
  • Kategorie: Lokalpolitik
  • „Zusammen leben, zusammen wachsen“ – Halle (Saale) feiert bundes- und landesweiten Auftakt der Interkulturellen Woche


    Halle. Die Stadt Halle (Saale) ist in diesem Jahr Gastgeber der bundes- und landesweiten Auftaktveranstaltung der Interkulturellen Woche (IKW), die vom 22. bis 29. September im gesamten Bundesgebiet stattfindet. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto „Zusammen leben, zusammen wachsen“. Es wird über 5.000 Veranstaltungen an mehr als 500 Orten im gesamten Bundesgebiet geben.

    Die bundesweit jährlich stattfindende Interkulturelle Woche ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie findet seit 1975 Ende September statt und wird von Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Integrationsbeiräten und -beauftragten, Migrantenorganisationen, Religionsgemeinschaften und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen. Der nationale „Tag des Flüchtlings“, dieses Jahr am 27. September, ist Bestandteil der IKW.

    Staatssekretärin Susi Möbbeck, Integrationsbeauftragte der Landesregierung: „Bereits seit Beginn der 1990er Jahre veranstalten wir in Sachsen-Anhalt die Interkulturelle Woche. 2018 haben sich landesweit rund 50 Städte, Gemeinden und Kreise mit Hunderten Veranstaltungen beteiligt. In einer Zeit, in der Ängste um Zuwanderung, aber auch rassistische Propaganda lauter werden, ist die IKW so wichtig wie nie.“

    Und Möbbeck weiter: „Vielfalt macht uns stark. Wenn Sachsen-Anhalt wirtschaftlich, kulturell und touristisch attraktiv und insgesamt lebenswert bleiben will, sind wir auch zukünftig auf Zuwanderung angewiesen. Wir müssen stärker um Zuwanderung werben und dafür eintreten, dass sich Zugewanderte in Sachsen-Anhalt willkommen fühlen.“

    Das komplette Programm in Halle (Saale) finden Sie auf: www.ikw.halle.de

    Mehr Informationen zur bundesweite IKW finden Sie auf: www.interkulturellewoche.de

    Quelle: Pressemitteilung 068/2019 des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Intergration des Landes Sachsen-Anhalt