• eingetragen am: 11.08.2020 um 16:57 Uhr, Alter: 50 Tag(e)
  • Kategorie: Landespolitik
  • Waldrettung darf keine Frage des Geldes sein


    Wald

    Zur heutigen Berichterstattung über die Rettung des Waldes, in der die Forst­betriebsgemeinschaft (FBG) Priemern schnelle und unbürokratische Unterstützung vom Land fordert, erklären der forstpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Guido Heuer sowie das Mitglied der Arbeitsgruppe Landwirtschaft und Forsten der CDU-Fraktion, Bernhard Daldrup:

    „Die dramatische Situation in den Wäldern Sachsen-Anhalts ist unübersehbar. Große Waldbestände der Eichen-, Fichten- und Buchenwälder sind vom Ab­sterben bedroht. Anfang August hat die Bundesregierung angekündigt, die bereits von Bund und Ländern avisierten Mittel für Wald und Holz in privaten und kommunalen Wäldern noch einmal zu erhöhen. Die signalisierten Mittel müssen unverzüglich vor allem für den Kommunal- und Privatwald freigegeben werden – nicht nur, um die notwendigen Aufforstungen stemmen zu können, sondern auch die Aufarbeitung von Schad- und Trockenholz zur Stabilisierung des Holzmarktes zu gewährleisten.

    Es wird Zeit, dass sich die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen endlich ihrer Verantwortung stellt und nicht länger unsere Forderung zur Rettung der Wälder Sachsen-Anhalts behindert. Wir müssen eher heute als morgen beginnen, die notwendigen Maßnahmen einzuleiten und uns unserer politischen Verant­wortung gegenüber unserer Heimat stellen.“

    Zur heutigen Informationsveranstaltung der Forstbetriebe in Petersberg ergänzt Frank Bommersbach, Abgeordneter des Wahlkreises Bad Dürrenberg - Saalekreis und für die CDU-Fraktion vor Ort:

    „Die CDU-Fraktion unterstützt das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie bei der Umsetzung von Maßnahmen zum Erhalt des Waldes. Zukunfts­per­spek­tivisch müssen wir verantwortungsbewusst den Generationswechsel in der Forst­wirtschaft vorantreiben und jungen Absolventen berufliche Chancen bie­ten.“

    Quelle: CDU-Pressemitteilung 110/2020, Magdeburg, 11. August 2020

    Photo: Pixabay