• eingetragen am: 06.05.2020 um 13:24 Uhr, Alter: 22 Tag(e)
  • Kategorie: Landespolitik
  • Bund fördert IT-Ausbau des Ringheiligtums Pömmelte


    Die Bundesregierung unterstützt den weiteren Ausbau des Ringheiligtums in Pömmelte (Salzlandkreis) mit 500.000 Euro. Das hat Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters in Berlin bekannt gegeben. Die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Deutschland“ und sind bestimmt für die Ausstattung des touristischen Informationszentrums am Ringheiligtum Pömmelte mit einer zeitgemäßen und zukunftsfähigen IT-Infrastruktur. Dies bezieht sich auf die Bereiche Informations- und Kommunikationsmanagement, Sicherheit sowie Gebäudemanagement und Zugangsregelungen.

    Staats- und Kulturminister Rainer Robra: „Durch diese Förderung kann die touristische Infrastruktur des Ringheiligtums in Pömmelte als Bestandteil der archäologischen Route ‚Himmelswege‘ weiter ausgebaut werden. Die Umsetzung von entsprechenden Projekten im Bereich der digitalen Medien wird die Attraktivität, Benutzerfreundlichkeit und Außenwirkung dieses wichtigen Identifikationsortes unserer Kultur erhöhen. Ich danke der Bundesregierung für ihr Engagement.“

    Mit dem neuen Förderprogramm „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Deutschland (Invest Deutschland)“ unterstützt die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien deutschlandweit dringend notwendige Modernisierungen und Sanierungen bedeutender Kultureinrichtungen. Für mehr als 40 Projekte werden Bundesmittel in Höhe von 15 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. 

    Hintergrund:

    Die Kreisgrabenanlage von Pömmelte (gelegen bei Barby im Salzlandkreis) ist eine religiöse Kultstätte, die vielfältige Einblicke in die Lebenswelt unserer Vorfahren von der Jungsteinzeit bis zur frühen Bronzezeit vermittelt. Sie zählt zu den wichtigsten archäologischen Entdeckungen der vergangenen Jahre in Deutschland. Von seiner Bedeutung her wird das Ringheiligtum in Pömmelte auch als das „Deutsche Stonehenge“ bezeichnet.

    Quelle: Pressemitteilung der Staatskanzlei und des Ministeriums für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt Nr. 194/2020

    Magdeburg, 06. Mai 2020

    Photo: Pixabay