• eingetragen am: 19.11.2019 um 13:14 Uhr, Alter: 263 Tag(e)
  • Kategorie: Landespolitik
  • Halle: Fördermittel für den weiteren Ausbau des Landesmuseums für Vorgeschichte


    Staats- und Kulturminister Rainer Robra übergab in dieser Woche im Rahmen der Ausstellungseröffnung „Ringe der Macht“ einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund drei Millionen Euro an das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle. Mit den zugewiesenen Mitteln aus dem EFRE-Kulturerbeprogramm soll das Museum als Schaufenster für eine der ältesten und bedeutsamsten Sammlungen in Deutschland weiter ausgebaut werden.

    Das Museum entwickelte sich im letzten Jahrzehnt zu einem der wichtigsten archäologischen Ausstellungsorte in Mitteleuropa. Grundlage dafür bilden einzigartige kulturhistorische Monumente, wie die zum UNESCO-Weltdokumentenerbe zählende weltberühmte Himmelsscheibe von Nebra. Das Museum versteht sich als Vorreiter der Bildungsvermittlung und Präsentation in Sachsen-Anhalt. Diesen Status will das Landesmuseum weiter festigen und qualitativ vertiefen.

    Durch die einzelnen Teilprojekte des Vorhabens soll die Zukunftsfähigkeit des Hauses gesichert werden. Die Fördermittel ermöglichen die umfassendste Investitionsmaßnahme am Museumsgebäude seit der grundlegenden Sanierung zu Beginn der 2000-er Jahre. So wird zum Beispiel eine Lichtsanierung des Museums erfolgen und die Sicherheitstechnik modernisiert.

    Vorgesehen sind ebenfalls Veränderungen zu Herstellung der Barrierefreiheit und Maßnahmen, die dem erhöhten Besucheraufkommen Rechnung tragen. Gleichzeitig werden auch räumliche Voraussetzungen für die zukünftige Erweiterung der Dauerausstellung geschaffen (z.B. Optimierung des Rundgangs und Aktualisierung der Dauerausstellung aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse).

    Hintergrund:

    Ziel der Fördermaßnahmen des EFRE-Kulturerbeprogramms ist es, die Präsentation des kulturellen Erbes im Land zu verbessern. Im Fokus stehen die Erhaltung und Weiterentwicklung des einzigartigen und nicht ersetzbaren kulturellen Erbes als wesentliches Element der Identität einer Stadt sowie als Anziehungspunkt für kulturinteressierte Touristen.

    Quelle: Pressemitteilung 606/2019 der Staatskanzlei und des Ministeriums für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt

    Photo: Enrico Seppelt