• eingetragen am: 10.01.2019 um 15:49 Uhr, Alter: 5 Tag(e)
  • Kategorie: Landespolitik
  • Hochschule Anhalt im Gründer-Ranking top / Willingmann: „Bestätigung für unseren Kurs“


    Minister: Neues Hochschulgesetz soll 2019 kommen / Fokus auf Startups

    Die Hochschule Anhalt ist im Gründer-Ranking deutschlandweit ganz vorn dabei. Im aktuellen „Gründungsradar 2018“ des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft belegt die Hochschule im Bereich der mittelgroßen Fachhochschulen (5.000 - 15.000 Studierende) Platz 2. Über diesen Beleg für eine sehr aktive Gründungskultur freut sich auch Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann: „Das ausgezeichnete Abschneiden der Hochschule Anhalt in dieser bundesweiten Erhebung sehe ich auch als Bestätigung für unseren Kurs, innovative Ideen und Ausgründungen aus der Wissenschaft besonders stark zu unterstützen. Wir fördern Gründerzentren an den Hochschulen im Land, damit kluge Köpfe aus neuen Forschungsergebnissen wirtschaftlichen Erfolg machen.“

     

    Willingmann verwies in diesem Zusammenhang auf die anstehende Novelle des  Hochschulgesetzes: „Die wirtschaftliche Entwicklung in Sachsen-Anhalt wird künftig noch stärker von der Etablierung einer lebendigen Gründungskultur abhängen. Unsere Hochschulen sind dabei wesentliche Keimzellen. Startups aus der Wissenschaft sind in der Regel hochinnovativ, wachsen sehr dynamisch und schaffen hochqualifizierte Arbeitsplätze. Mit dem neuen Hochschulgesetz wollen wir deshalb insbesondere Ausgründungen aus Sachsen-Anhalts Hochschulen erleichtern sowie die wirtschaftliche Betätigung von Wissenschaftlern und Wissenschaftseinrichtungen entbürokratisieren. Sie sollen unkomplizierter als bisher Unternehmen gründen und sich an ihnen beteiligen können – für mehr Arbeitsplätze und Wohlstand in Sachsen-Anhalt.“ Das überarbeitete Hochschulgesetz soll in diesem Jahr in Kraft treten.

     

    Im Rahmen der Existenzgründungsoffensive „ego.“ des Landes Sachsen-Anhalt liegt ein Fokus auf innovativen Ausgründungen aus der Wissenschaft. In der aktuellen EU-Strukturfondsperiode 2014-2020 stehen den Hochschulen dafür insgesamt rund 44,5 Millionen Euro zur Verfügung – damit werden u.a. Gründerzentren (ego.-KONZEPT), Gründerlabore (ego.-INKUBATOR) und konkrete Gründungsprojekte (ego.-Gründungstransfer) unterstützt.

     

    Das Gründerzentrum „FOUND IT!“ der Hochschule Anhalt wird bis 2020 mit 1,5 Millionen Euro gefördert. Zudem finanziert das Ministerium an der Hochschule drei ego.-INKUBATOREN mit insgesamt 1,66 Millionen Euro.

     

    Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung - Pressemitteilung Nr.: 001/2019

    Magdeburg, den 10. Januar 2019