• eingetragen am: 19.02.2020 um 15:50 Uhr, Alter: 45 Tag(e)
  • Kategorie: Landespolitik
  • Internationale Studierende unterstützen Mittelständler bis 2022 beim Export


     

               

    Landesprogramm „Partner von morgen“ wird fortgesetzt / Willingmann: „Klein aber fein“

    Sie bringen den Export auf Trab: Im Landesprogramm „Partner von morgen“ helfen ausländische Studierende und Absolventen heimischen Mittelständlern bei der Erschließung internationaler Märkte. Die erfolgreiche Initiative geht jetzt in die Verlängerung: Das Wirtschaftsministerium fördert das branchen- und länderoffen gestaltete Programm bis Ende 2022 mit jährlich 70.000 Euro. Die Umsetzung übernimmt – wie bereits seit Ende 2017 – die Expert People Management GmbH; sie erhielt nach einer öffentlichen Ausschreibung heute den Auftrag.

    „Partner von morgen“ bringt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus Sachsen-Anhalt mit internationalen Studierenden und Absolventen zusammen. Im Rahmen von sechs- bis zwölfwöchigen Praktika analysieren sie potenzielle Zielmärkte, planen Messebeteiligungen oder erstellen fremdsprachige Internet-Auftritte. In der ersten Runde des Programms (September 2017 bis Ende 2018) wurden 14 Partnerschaften angeschoben, um Geschäftsbeziehungen v.a. nach Asien und ins europäische Ausland aufzubauen. Zudem ergab sich in sechs Fällen eine Festanstellung bzw. weitere berufliche Perspektive.

    Für Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann bringt das Programm allen Seiten Vorteile: „Internationale Studierende sind nicht nur für unsere Hochschulen eine Bereicherung, sondern auch für heimische Mittelständler. Zusätzliche sprachliche und interkulturelle Kompetenzen erleichtern den Zugang zu ausländischen Märkten; im Idealfall lassen sich sogar qualifizierte Fachkräfte gewinnen. Auch die Praktikanten selbst profitieren – entweder durch einen neuen Job oder indem sie Berufserfahrungen und Qualifikationen bei der Rückkehr ins Heimatland nutzen können. Deshalb bin ich froh, dass wir dieses kleine aber feine Landesprogramm jetzt längerfristig fortsetzen können.“

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    Quelle: Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
    des Landes Sachsen-Anhalt, PM 12/2020, Magdeburg, 19. Februar 2020

     

    Photo: Pixabay